Die Warmwasserbereitung aus Sonnenenergie wird als Solarthermie bezeichnet. Wärme wird dabei von einem Sonnenkollektor erzeugt und über einen Wärmetauscher in einen mit Wasser gefüllten Solarspeicher abgegeben.
Das erwärmte Wasser kann zur Brauchwassererwärmung (z.B. zum Duschen, Geschirr spülen, Hände waschen etc.) und/oder Heizungsunterstützung verwendet werden.
Es gibt verschiedenste Bauarten von Kollektoren - die gängigsten sind Flach- und Vakuumröhrenkollektoren.
In Deutschland treffen jährlich über 1.100 Kilowattstunden Sonnenenergie pro m² auf die Erde. Das entspricht dem Energiegehalt von 110 Liter Heizöl.
Die Spitzenlast im Warmwasserverbrauch (wenn nicht genügend Solarenergie zur Verfügung steht) wird mit oft bereits vorhandenen Heizkesseln gedeckt (Holzpellets-, Hackschnitzel-, Öl-, oder Gasbrenner).
Die Installation von solarthermische Anlagen wird durch den Bund, sowie Länder und Kommunen gefördet. Aktuell wird einmalig pro angefangenen Kollektorquadratmeter gefördert.










